Vitalstoffcheck

152

Es gibt viele gute Gründe in einen Vitalstoffcheck zu investieren. Aktuell ein wichtiger Grund ist Gewissheit darüber zu bekommen, wie gut das Immunsystem mit den Nährstoffen versorgt ist, die es benötigt um seine Aufgabe erfüllen zu können: Die Abwehr von Bakterien, Viren und entarteten Zellen. Bei guter Versorgungslage sind schwere Verläufe von bakteriellen oder viralen Infektionskrankheiten unwahrscheinlicher, außerdem darf man von einer besseren und anhaltenden Immunisierung durch eine Impfung ausgehen.

Natürlich geht die Bedeutung der Nährstoffe über das Immunsystem hinaus und betrifft den gesamten Stoffwechsel, das Hormonsystem, Entgiftungs- und Alterungsvorgänge.

Der Status an Vitalstoffen ist gerade bei Risikopatienten oftmals minderwertig und ist generell für alle zu hinterfragen. Risikopatienten sollten weiterhin auf ihren Ernährungsstatus achten. Die Unterversorgung mit Makronährstoffen, meist als Eiweißminderversorgung, wirkt sich negativ auf den Immunstatus aus und bedeutet einen gleichzeitigen Mikronährstoffmangel.

Kritische Nährstoffe?

Unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist das Resultat biochemischer Abläufe in unserem Organismus. Diese sind abhängig von

  • Makronährstoffen: Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße (energieliefernde Nährstoffe)
  • Mikronährstoffen: Vitamine, Mineralien u. Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe

Verschiedene Faktoren führen dazu, dass die individuelle Versorgung oft suboptimal oder mangelhaft ausfällt:

  • chronisch schlechter Ausgangsstatus
  • Ernährungsverhalten und Qualität der Lebensmittel
  • Verdauungs- und Resorptionsleistung im Verdauungstrakt
  • Mehrbedarf durch Stress, Krankheiten, Schwangerschaft, Menstruation etc.

Unbestritten ist die Wichtigkeit der Makro- und Mikronährstoffe für die Gesundheit unseres Körpers. Strittig hingegen die Frage, wie gut wir versorgt und ob Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind. Die kontrovers geführten Diskussionen spiegeln mehr widerstreitende wirtschaftliche Interessen wider, als dass sie fundierte Empfehlungen abgeben. Der Öffentlichkeit mangelt es an wissenschaftlich seriöser Information.

Messen statt glauben

Durch eine Blutabnahme ist die objektive Beurteilung der Versorgungslage mit Vitalstoffen möglich. Meine Labormessungen der letzten Jahre haben mir gezeigt, dass Unterversorgung oder Mangel in unterschiedlichen Nährstoffbereichen häufig ist. Oft heißt es, dass der Mikronährstoffbedarf über eine ausgewogene Ernährung gedeckt, demnach Nahrungsergänzung unnötig oder sogar schädlich sei. So Mancher ist überrascht über seinen schlechten Status an Vitamin D, Eisen, Magnesium, Selen etc. Ein Laborbeispiel einer jungen Frau mit gesundem Ernährungsstil:

Das Gesundheitssystem und viele Patienten unterschätzen den Tatbestand der Unterversorgung mit Mikronährstoffen und dessen Auswirkungen, sodass zuwenig aufgeklärt, untersucht und entsprechend therapiert wird. In Summe stellt sie einen ursächlichen Faktor chronischer Erkrankungen dar und verschlechtert in vielen Fällen die Prognose betroffener Patienten. Das trifft z. B. zu auf den chronischen Vit.-D-Mangel breiter Bevölkerungsschichten, an dem sich nicht viel geändert hat, obwohl das Thema bekannter geworden ist.

Laborkosten

Die Praxis für Komplementärmedizin bietet individuell erstellte Laborprofile an, z. B. als Vitalstoffcheck. Die Ergebnisse sind Grundlage für eine anschließende gezielte und effektive Nährstofftherapie zur Prävention oder Therapie chronischer Krankheiten.

Das ausführende Labor ist Ganzimmun in Mainz, das z. B. folgende Preise berechnet:

  • Mineralstoffe und Spurenelemente plus Ferritin: 70,-
  • Vitamin D: 21,-
  • Aminosäuren: 43,-